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Gottesdienste in unseren Kirchen

Schloßkirche Chemnitz 

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Konzerte und musikalische Veranstaltungen

in der Schloßkirche und St. Petrikirche Chemnitz.

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Nachgedacht - April / Mai 2019

„En åben dør som ingen kan lukke“ – eine offene Tür, die niemand schließen kann. Der Titel eines Buches, das ich in Dänemark in einer Buchhandlung entdeckt habe.

Auf dem Buchdeckel ist das Bild einer Kirchentür zu sehen, die aus altem, schwerem Holz besteht. Die Tür steht weit offen. Durch diese Türöffnung scheint Licht in einen dunklen Kirchenraum. Es ist ein Buch, das sich mit der modernen dänischen Kirchenkunst beschäftigt. Es zeigt viele Bilder aus Kirchen in ganz Dänemark. Auch wer kein dänisch lesen kann, hat auf diese Weise etwas von dem Buch. Manche neu gestalteten Altäre und Kircheninnenräume gefallen auf den ersten Blick, andere lassen einen zuerst ratlos zurück.

Nachgedacht - Dezember 2018 / Januar 2019

„Und es waren Hirten in derselben Ge­gend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen…“

Was werden die Schafe gesagt haben, als in der nächtlichen Dunkelheit ihrer Weide mit einem Mal die Klarheit des Herrn aufleuchtete? Vermutlich: „Mäh.“ Und das sollte heißen: Wir spüren ganz genau: Etwas Einzigartiges geschieht! Eine Stern-Stunde, wie sie in einem Menschenleben – und in einem Schafleben erst recht – nur einmal vorkommt…

Nachgedacht - Juni/Juli 2018

Kinder des Lichts

Das hat sicher jeder schon mal erlebt. Eine alte Kirche mitten in der Stadt. Von außen wirken die hohen gotischen Fenster der Kathedrale grau und unscheinbar. Wer jedoch anschließend in die Kirche hineingeht, dem zeigen sich die eben noch grauen Fenster im wahrsten Sinne des Wortes in einem völlig anderen Licht: Die Sonne scheint durch die bunten Fensterscheiben hindurch und lässt sie in den schönsten Formen und Farben erstrahlen.

Nachgedacht - April / Mai 2018

Der Frühling ist für mich die schönste Jahreszeit. Endlich können wir Kälte und graue Tage hinter uns lassen. Die dicken Kleidungsstücke wandern wieder in die Schränke. Leichter, luftiger und bunter wird die Kleidung.

Nachgedacht - Oktober/November 2018

Es ist böse Zeit“, heißt es an einer Stelle im Epheserbrief. Die Diagnose scheint uns in diesen Wochen zu treffen: Zeit, in der die Ungewissheit immer mehr zunimmt. Zeit, in der Leute oft nur noch mit ihresgleichen reden. Zeit, in der Ärger und Wut immer mehr das Wort führen.

„Es ist böse Zeit.“ Aber was kann ich tun? Mancher wehrt ab, was ihn bedrückt, und wird selbst zornig. Andere resignieren und ziehen sich zurück.

Im Epheserbrief wird zu einer besonderen Konsequenz geraten: „Seht sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.“ (Epheser 5,15 f)

Nachgedacht - August/September 2018

Eigentlich wollten wir nur die alte Mühle anschauen. Doch als wir dort eintrafen, gerieten wir mitten in eine Vernissage. Der Galerist sprach mit salbungsvollen Worten über die existenziellen Aussagen der ausgestellten Werke. Der Künstler stünde auch zum Gespräch bereit… Ringsum Besucher mit Sektgläsern in den Händen. Man schaute bedeutungsschwer auf die Gemälde und nickte zu den Ausführungen. Auf allen 14 Bildern – kleine rosa Hasen auf grauem Untergrund. Sie unterschieden sich nur durch ihre Anzahl und hockten mal oben, mal unten auf der Leinwand.

Nachgedacht - Februar / März 2018

Säen und warten

Leben wächst im Verborgenen und wird groß zu seiner Zeit. Jetzt, im Februar, geschieht es manchmal: Auf einmal strahlt ein ganzes Tal in gelber Pracht. Die Winterlinge zeigen sich.

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