Freu dich, denn dies wird ein Ende haben.

Frieden soll sich ausbreiten wie ein Strom - auch durch mich.

Gott spricht: Ich will dich trösten, wie eine Mutter tröstet.

Die St. Petrikirche

Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Chemnitz im 19. Jahrhundert zog viele Menschen in die Stadt, so dass die innerstädtische Johannisgemeinde 1875 in drei Gemeinden geteilt werden musste, St. Johannis, St. Pauli und St. Petri. Die neu entstandene St. Petrigemeinde musste lange auf ein eigenes Gotteshaus warten. Erst 1883 bekam sie nach einigen Schwierigkeiten einen Bauplatz für ihre Kirche. Zusammen mit Oper und Kunstsammlungen (ehemals König Albert Museum) bildet die neugotische Petrikirche heute ein reizvolles Gebäudeensemble am Theaterplatz.

Die Kirche ist im neogotischen Baustil errichtet. Von außen besticht das Gotteshaus durch seine harmonische Verbindung von Sandstein und Backstein. Die Kirche geht auf einen Entwurf des Leipziger Architekten Hans Enger zurück. Die Ausschmückung und der reiche Skulpturenschmuck im Inneren und am Haupteingang stammen in ihren Entwürfen vom Leipziger Bildhauer Werner Stein. Besonders schön gestaltet ist das Eingangsportal am Haupteingang vom Theaterplatz aus, von dem man die Vorhalle der Kirche betritt. Die Inschrift „Deinen Eingang segne Gott“ wird durch den segnenden Christus darüber bildlich dargestellt und mit Engelköpfen ausgeschmückt.


Die Bilder wurden fotografiert von Elsemarie Schaarschmidt.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.