Fassadenfest und Tag des offenen Denkmals

Im Herbst des vergangenen Jahres konnte die Sanierung der Fassade der Schloßkirche abgeschlossen werden. Damit kam – nach 5½-jähriger Planungs- und Bauzeit – ein großes Projekt zum Ziel: 

In drei Abschnitten wurde die Schloßkirchenfassade an den drei nach außen hin sichtbaren Seiten restauriert: zuerst die Nord-, dann (fast parallel) die West-(Turm-) und die Nordost-/Ost-Fassade (Chor). Im Februar 2016 erfolgten erste Untersuchungen zum Zustand der Fassade. Am 7. Dezember 2021 fuhr der Laster mit den letzten Gerüstteilen vom Gelände. Was dazwischen an großartiger planerischer, ingenieurtechnischer und handwerklicher Arbeit geleistet wurde, lässt sich mit wenigen Worten gar nicht beschreiben! Auf jeden Fall kann sich das Ergebnis sehen lassen und gibt reichlich Grund zur Dankbarkeit! 

Da in der Zwischenzeit auch die Fassade des benachbarten Schloßbergmuseums erneuert wurde, sind Kirche und Museum zu sehen als das, was sie von ihrem Ursprung her sind: ein zusammengehöriges Ensemble. 

„Neben“ den technischen Aufgaben galt es auch, eine Menge an „Verwaltung“ zu bewältigen: Genehmigungsverfahren, Fördermittelanträge... und was sonst dazu gehört. 

Wir sind als Gemeinde von Herzen dankbar, dass all das so gut gelungen ist und die Arbeiten – trotz allen Widrigkeiten der Corona-Krise – planmäßig und in hoher Qualität vollendet werden konnten. 

Was im Winter aufgrund der damals geltenden Einschränkungen nicht möglich war, wollen wir nun - am Tag des Denkmals – nachholen: die Feier des glücklichen Abschlusses der Fassadensanierung. 

Am Sonntag, dem 11. September 2022, laden wir darum herzlich ein zu einem Fassadenfest.

Folgenden Ablauf soll der Tag (nach dem jetzigen Stand der Planung) haben:

10 Uhr: Festgottesdienst in der Schloßkirche

ab etwa 11 Uhr: Feierstunde 

  • mit Danksagung an die Ausführenden und alle, die zur Finanzierung des Projekts beigetragen haben
  • und mit einem interessanten Vortrag zum Baugeschehen mit vielen Bildern (auch aus ungewöhnlichen Perspektiven) unseres Architekten, Herrn Dr. Heidelmann (Dresden).

Nachmittags sind Führungen durch die Schloßkirche vorgesehen.

Parallel wird es Angebote für Kinder und Familien geben.

Und wir wollen auch gemeinsam essen. 

Um 17.30 Uhr wird eine kleine Orgelmusik mit KMD Siegfried Petri an der Vleugels-Orgel den festlichen Tag beschließen.

 

Einen herzlichen Dank möchte ich hier noch einmal unserem Architekten für das Gesamtprojekt, Dr. Hendrik Heidelmann (Dresden), sagen: Ohne seine außergewöhnlich kompetente, kluge und auch menschlich höchst erfreuliche Leitung wäre es nicht denkbar gewesen.

Über allem aber gilt: „Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“ (Ps. 127,1). Offenbar war Gott der oberste Bauherr, der das Werk hat gelingen lassen! Ihm vor allem sagen wir Dank!

Gabriele Führer


Fotos: privat