Informationen zum Baufortschritt an der Schloßkirche

Die Gerüste sind schon seit längerem abgebaut. Die Fassade im Turmbereich zeigt sich in neuem Glanz und ist vor allem wieder befestigt und sicher. Eine besondere Freude sind auch die restaurierten Figuren!

Als „i-Tüpfel“ wurde durch Detlev Ficker noch eine neue Lampe über dem Hauptportal angebracht, die (im Gegensatz zur alten) wirklich ihren Namen verdient und die Stufen in der Dunkelheit sicher ausleuchtet.

Wir danken den beteiligten Firmen herzlich für ihre gute, solide Arbeit! Es ist bemerkenswert, welches handwerkliche Geschick bzw. welche Handwerkskunst nötig sind, damit an einem historischen Gebäude wie der Schloßkirche alles so gut gelingen kann! Schauen Sie beim nächsten Gottesdienstbesuch oder beim Spaziergang gern genauer hin und freuen sich mit!

Ein besonderer Dank gilt unserem Architekten, Herrn Dr. Hendrik Heidelmann (Dresden), der – nach dem 1. Bauabschnitt 2017/18 – nun auch den 2. Bauabschnitt mit höchster Professionalität geplant, begleitet und sowohl in zeitlicher als auch finanzieller Hinsicht „punktgenau“ zum Abschluss gebracht hat. Wir sind ausgesprochen froh darüber!

Die derzeitige Situation hat leider nicht erlaubt, dass wir die Vollendung des 2. Bauabschnitts mit allen feiern. Das hätten wir gern getan – aus gutem Grund! (Hoffen wir, dass wir´s dann – zusammen mit dem Abschluss des 3. BA – nachholen können!)

Dankbar sind wir auch, dass trotz der Corona-Krise die Arbeiten am 3. Bauabschnitt weiter vorangehen – mit der gleichen Sorgfalt und guten Handwerksarbeit wie bei den beiden vorangegangenen. Das ist nicht selbstverständlich.

Der 3. Bauabschnitt ist jedoch in finanzieller Hinsicht unser „Sorgenkind“.

Es gibt etliche notwendige, aber nicht vorhersehbare Mehrarbeiten und -kosten: Zum Beispiel war erst nach Abnahme der Sockelplatten zu sehen, dass es unter ihnen kein Fundament gab. Dieses musste – auch aus statischen Gründen – gelegt werden, ehe der Sockel erneuert werden konnte. Die alten Sockelplatten waren außerdem so marode, dass sie insgesamt durch neue ersetzt werden müssen. In der Wand des Chores befanden sich als „Überraschung“ hunderte von Eisendübeln, die vielleicht einmal Stoffbahnen gehalten haben, die unter dem Putz gelegen haben könnten, damit der besser hält. Diese müssen jetzt aufwendig einzeln ausgebohrt werden, damit sie unter dem neuen Putz nicht weiter rosten und diesen auf längere Sicht zerstören.

Besonders zu Buche schlägt der exorbitante Anstieg der Preise für Baumaterialien. Etliche sind durch in der Corona-Pandemie gestörte Lieferketten bzw. fehlende Bestandteile kaum zu bekommen. Und wenn sie überhaupt zu haben sind, kosten sie zum Teil das Doppelte und Dreifache. (Viele, die derzeit bauen, wissen um diese Probleme!) Dies bedeutet: Trotz sorgfältiger und verantwortungsbewusster Planung kommen bei diesem Bauabschnitt erhebliche Mehrkosten auf uns zu, die durch keine Förderung gedeckt werden können.

Deshalb bitten wir herzlich und dringend um Ihre Mithilfe: Noch sind Steinpatenschaften für Abschnitte des romanischen Frieses am Chor möglich. Und auch für Spenden, die nicht „Stein-gebunden“ sind, sind wir dankbar! 

Spenden ab 250 € werden – sofern die Spenderinnen und Spender es wünschen – nach Abschluss der Baumaßnahme auf einer Spendertafel im Inneren der Kirche veröffentlicht. Machen Sie also gerne mit beim „Spendenprojekt 3. Bauabschnitt“!

Gabriele Führer

 

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St.-Petri-Schloß-Kirchgemeinde

Außensanierung der Schloßkirche

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