„Silber, Gold und Seide“ Chemnitzer Kirchenschätze vom Mittelalter bis zur Gegenwart

So heißt die neue Ausstellung, die das Schloßbergmuseum vom 31. Januar bis 30. Mai 2021 zeigen will. Im Gottesdienst am 31. Januar 2021, 10:00 Uhr, in der Schloßkirche, soll sie eröffnet werden.

Die Chemnitzer Kirchen sind reich an bedeutenden Ausstattungsstücken. Dazu zählen die „Vasa sacra“ – „Heilige Gefäße“, die für die Feier des Gottesdienstes und die Ausspendung der Sakramente benötigt werden.

 

 

Durch die Jahrhunderte hindurch galt diesen Objekten der Gold- und Silberschmiedekunst sowie der Zinngießerei die besondere Aufmerksamkeit der Gemeinden.

Zur Herstellung verwendete man in der Regel edle Materialien und betrieb oftmals hohen künstlerischen Aufwand. Dekor und Inschriften vermitteln über den kunstgeschichtlichen Aspekt hinaus interessante Einblicke in die Lebens- und Glaubenswelt derjenigen Generationen, die diese Dinge einst gestiftet haben: Kelche, Hostienteller und -dosen, Abendmahls- und Taufkannen sowie dazugehörige Schalen. Hinzu kommen Leuchter, Kruzifixe und Textilien für den Altarschmuck sowie die liturgische Bekleidung der Geistlichen. Heute bekommt man nur selten Gelegenheit zur Besichtigung dieser gut verwahrten Stücke.

Für diese Ausstellung haben einige Kirchgemeinden der Stadt und des Umlandes ihre Tresore geöffnet. Sie vermittelt erstmals einen repräsentativen Überblick über den Bestand und die künstlerische Entwicklung dieser faszinierenden Werke der Kleinkunst.      

Dr. Stefan Thiele


Bild: Abendmahlsgerät aus verschiedenen Chemnitzer Kirchen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, Kunstsammlungen Chemnitz-Schloßbergmuseum

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