Gottesdienst am Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober

Am 3. Oktober 1990 wurde aus zwei deutschen Staaten – nach 41 Jahren der Spaltung in Folge des unseligen 2. Weltkrieges – wieder ein Staat. Hoffnung und Skepsis – beides hat die Menschen in Ost und West damals bewegt. Auch (oder weil), wenn es viele (allzu) große Versprechungen gab in dieser Zeit. Hoffnung und Skepsis – beides hat sich als berechtigt erwiesen. 

Viel Gutes hat sich aus der Wiedervereinigung unseres Landes ergeben:

Wir schätzen die Demokratie und ihre vielen kostbaren „Nebenwirkungen“ – Rechtsstaatlichkeit, Freiheit… Die Älteren unter uns wissen aus eigenem Erleben, dass diese keine Selbstverständlichkeit sind! Wir freuen uns über viele Möglichkeiten, die sich uns erschlossen haben. Und es ist gut, dafür dankbar zu sein!

Aber nicht alle sind in gleichem Maße „mitgekommen“ auf diesem Weg. Und nicht alle Entwicklungen und vermeintlichen „Fortschritte“ erweisen sich als gut. So ist es auch gut, das ehrlich zu benennen – und zugleich zu fragen, was dies für unseren weiteren Weg zur Konsequenz haben muss. 

Eine wichtige Station an diesem Tag ist der Ökumenische Gottesdienst am 3. Oktober 2020, 11 Uhr in der Petrikirche. Dass Gott unser Land mit seiner Güte, seinem Schutz und Segen begleitet – das ist unsere Hoffnung und unsere Bitte, die wir (auch) dort zur Sprache bringen wollen.

Gabriele Führer

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