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Schloßkirche Chemnitz 

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REQUIEM AETERNAM - Konzert am Ewigkeitssonntag

Nach Absage des Konzerts „Schöpfung“ von Haydn – es war am 10. Oktober geplant – kann das Konzert am Ewigkeitssonntag unter „Corona-Bedingungen“ nach jetzigem Stand erfreulicherweise stattfinden. Allerdings ist die Beteiligung der Kantorei aus Platzgründen noch nicht möglich, daher ist das Konzert mit hervorragenden Solisten besetzt.

Heinrich Ignaz Franz Biber war ab 1670/71 am Salzburger Hof tätig (1678 Vizekapellmeister, 1684 Kapellmeister). 1690 wurde er von Kaiser Leopold I. in den erblichen Adelsstand erhoben. Biber zählt zu den bekanntesten Geigenvirtuosen und Komponisten seiner Zeit.

 
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704)

Bibers Requiem in f-Moll gehört zu den eindrucksvollsten Vertonungen der Totenmesse des 17. Jahrhunderts.

Unbekannt ist der konkrete Kompositionsanlass des Werks, das um das Jahr 1692 datiert werden kann. Die dunkle Klangfarbe der Tonart f-Moll wird durch die instrumentale Besetzung mit zwei Violinen, drei Violen und Basso continuo verstärkt. Die bildhafte Sprache des Requiem-Textes setzt Biber mit vielfältigen Mitteln der musikalisch-expressiven Deutung um. Beeindruckend ist die Intensität der musikalischen Figuren, mit denen Klage und Trauer zum Ausdruck gebracht werden.


Johann Ludwig Bach (1677–1731)

Der Meininger Hofkapellmeister Johann Ludwig Bach (1677–1731) komponierte die abwechslungsreiche Kantate „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten“ um 1726.

Zwischen den beiden Werken erklingt die hoch aktuelle Vertonung der „Deutschen Sprüche von Leben und Tod“ von Leonhard Lechner, der in Nürnberg 1577 als „gewaltiger Componist und Musicus“ bezeichnet wurde.

Siegfried Petri

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