Nachgedacht - August/September 2016

Schaut man sich die aktuellen Nachrichten an, so ist täglich von Krieg, Terror, Leid und Ungerechtigkeit zu hören. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht neue Schreckensmeldungen über uns hereinbrechen.

Als Jugendlicher stelle ich mir da die Frage: Wie soll das mal weiter gehen? Dabei bietet gerade der christliche Glaube eine Antwort für unsere Zeit. Der Apostel Paulus, welcher selbst bis in den Tod verfolgt wurde, schrieb an die Gemeinde in Rom: „Ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christus Jesu ist, unserem Herrn." (Römer 8,38-39). Die Botschaft: Egal, welche Schwierigkeiten auf uns zukommen, selbst, wenn es der Tod ist: Gott hat das letzte Wort. Wer an Jesus glaubt, wird nicht „zuschanden", oder wie es eine moderne Bibelübersetzung ausdrückt „enttäuscht" werden (vgl. Römer 10,11). Ergibt sich keiner Illusion hin, sondern kann getrost und voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Schließlich sagte Jesus noch etwas, was,so denke ich, ebenfalls aktueller denn je ist: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles bedürft. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden." (Matthäus 6,31-33). Gott möchte, dass wir ein Licht in dieser Welt sind und das Evangelium mit Wort und Tat verkündigen. Hier ist jeder einzelne gefragt: Leben wir unseren Glauben? Dann können wir denen Trost geben, welche leiden, und denen Hoffnung schenken, die nicht mehr weiter wissen. Jan Martin Reckel, Junge Gemeinde.